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Hasso No Kamae

Kein Training am Donnerstag 10.Mai 2018

Aufgrund des Feiertages entfällt das Training.

Neuer Nidan im En Shin Kai

Wir gratulieren Peter Krimbacher zur bestandenen Nidan-Prüfung!

Irimi Tenkan

URSPRUNG

Japan hat eine lange Tradition an Künsten und Wegen (Do), die der Persönlichkeitsentwicklung und der Selbsterkenntnis dienen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts studierte Morihei Ueshiba Budo- und Bujutsu-Disziplinen (Jujutsu, Hozoin-ryu Sojitsu, Kendo). Aus einer Verschmelzung dieser Disziplinen entwickelte er seine eigene Kampfkunst, die er schließlich Aikido nannte.

AIKIDO HEUTE

Aikido ist eine moderne Erscheinungsform des Budo. Es beinhaltet eine rationale (Ausführung der Techniken) wie auch eine spirituelle Komponente. In seiner Ausrichtung ist es defensiv. Ziel ist nicht, den Gegner zu zerstören, sondern vielmehr eins zu werden mit ihm. Es wird versucht, die (Angriffs-)Energie des Gegners zu nutzen, mit ihr zu verschmelzen und so den Angriff kontrolliert ins Leere laufen zu lassen. Aikido beinhaltet sowohl Wurf-, als auch Hebel- und Festhalte-Techniken. Es wird mit und ohne Waffen trainiert.

aikido

Morihei Ueshiba
Morihei Ueshiba
Moriteru Ueshiba
Moriteru Ueshiba
Nobuyoshi Tamura
Nobuyoshi Tamura

MORIHEI UESHIBA

O’Sensei Morihei Ueshiba kam am 14.12.1883 in Tanabe als ältester Sohn einer wohlhabenden Familie in der turbulenten Zeit der Modernisierung Japans zur Welt.

1930 gründete er das Hombu Dojo Tokyo. Seine Hauptanliegen bei der Entwicklung von Aikido waren es, die traditionellen Kampfkünste zu pflegen, dabei aber Anachronismen zu vermeiden und die spirituelle Komponente nicht zu vernachlässigen.

Am 26.4.1969 starb O‘Sensei im Alter von 85 Jahren.

MORITERU UESHIBA

Moriteru Ueshiba, der Enkel Morihei Ueshibas, leitet zurzeit in seiner Funktion als Doshu die Aikikai Foundation (Aikido World Headquarters) sowie das Hombu Dojo in Tokio.

NOBOYOSHI TAMURA (2.3.1933 - 9.7.2010)

Nobuyoshi Tamura Shihan war direkter Schüler Morihei Ueshibas und widmete sich seit 1964 der Verbreitung des Aikido in Frankreich und Europa. Der Österreichische Aikidoverband (und damit auch das Enshinkai Aikido Dojo Linz) folgt der Linie Tamura Senseis.


PASCAL KRIEGER ZUM THEMA ETIKETTE

Würde man außerhalb des Kontexts einigen Bemerkungen, die im Budo-Unterricht fallen, folgen, so würde man manchmal hören: „Schlag fester zu!“, „Das Auftreffen des Schlages soll den Gegner versetzen.“, usw. Es ist offensichtlich, dass die involvierte Gewalt durch ein Rahmenwerk ausbalanciert werden sollte, das Respekt (für den Gegner und den Ort an dem man trainiert) und rechtes Verhalten in den Vordergrund rückt. Dieses Rahmenwerk heißt Reigi-Sahô.

Rei Gruß, Wiedererkennen
Gi Regel, Zeremonie
Sa-Hô gute Manieren, Etikette

Etikette erlaubt es uns, den Übergang von unserer täglichen Arbeit zu der Arbeit an uns selbst, die zu tun wir in das Dojo gekommen sind, zu machen.

Bestimmte Aspekte der Etikette existieren um der Sicherheit Willen, andere Aspekte sind abgeleitet aus dem entsprechenden historischen und martialischen Kontext.

Etikette ist also ein Prinzip und nicht einfach ein mechanisches Ritual von verhaltens­spezifischen Gesten. Jede Bewegung hat eine tiefe Bedeutung und sollte mit dem ganzen Herzen ausgeführt werden.

Pascal Krieger, Ten Jin Chi
etiquette

Enshinkai Logo

DAS SYMBOL

In erster Linie steht das Symbol für den Namen unseres Vereines, des offenen Kreises mit einem stabilen Zentrum. Weiters versinnbildlicht das Logo die Harmonie und Dynamik von Aikido:

Es zeigt den Angriff des Einen und die Ausweichbewegung bzw. Technik des Trainingspartners. Es zeigt, wie zwei Aikidokas eine dynamisch-harmonische Einheit bilden, ähnlich dem Yin-Yang.

DER BEGRIFF

Der Name Enshinkai leitet sich aus drei japanisch Begriffen ab:

  • EN bedeutet „offener“ oder „nicht geschlossener Kreis“,
  • SHIN lässt sich als „Herz“ oder „Zentrum“ und
  • KAI als „Gruppe bzw. Vereinigung“ übersetzen.

Das Wort ENSHINKAI bedeutet daher so viel wie „ein offener Kreis mit stabilem Zentrum“. Dieser Name ist für uns Programm.


UNSERE SICHT VON AIKIDO

Aikido ist nur durch Körperarbeit erlern- und erfahrbar. Daher treffen wir uns regelmäßig um zu üben.

Aikido ist eine Kampfkunst und wird entsprechend trainiert, um nicht zu einem Austausch sinnentleerter Gesten zu degenerieren.

Aikido macht Freude - die Bewegungen und das Eintauchen in die Welt der Kampfkünste bringen uns Abwechslung und neue Gedanken. Der geschützte Raum (Dojo), in dem wir uns treffen, öffnet gerade durch die festgelegten Abläufe und die Etikette einen Freiraum in dem es möglich ist, auch Fehler machen zu dürfen und daraus zu lernen.

Aikido kann uns aus dem oft monotonen Alltag herausreißen, uns wieder zu bewussterer Wahrnehmung und bewussterem Umgang mit unserer Umgebung und uns selbst führen.

club

TRAININGSZEITEN

  • Dienstag 19:00 bis 21:00 (Aikido, Aiki-Ken, Aiki-Jo)
  • Donnerstag 19:30 bis 21:00 (Aikido, Aiki-Ken, Aiki-Jo)
  • Samstag fallweise nach Vorankündigung

  • Parkplätze gibt es in der Hanuschstraße [KLICK]
  • Bitte eine Viertelstunde vor dem regulären Trainingsbeginn im Dojo sein.

SCHNUPPER-TRAINING

  • Grundsätzlich kann jederzeit in unser Aikido-Training eingestiegen werden.
  • Du kannst dreimal ein Probetraining besuchen, danach solltest du dich entscheiden.

KINDER-TRAINING

Zur Zeit können wir leider kein Kindertraining anbieten.

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KOSTEN

   
Mitgliedschaft  
Mitgliedsbeitrag per Semester (berufstätig) 90,-
Ermäßigter Mitgliedsbeitrag per Semester
(Schüler/Student ab 16 Jahre, nicht berufstätig)
60,-
   
Punktekarte  
Punktekarte für 10 Trainingseinheiten
(nicht genutzte Punkte können bei Umstieg auf eine Mitgliedschaft rückverrechnet werden)
50,-


Der Mitgliedsantrag [KLICK]

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TIPPS FÜRS ERSTE TRAINING

Tagsüber ausreichend trinken, du wirst ins Schwitzen kommen (mind. 30 Minuten vorher nicht mehr übermäßig essen und trinken). Vor allem: es gibt keine Pause und die Etikette verbietet auch die Einnahme von Getränken oder gar Speisen. Aikido ist eine Kampfkunst mit Körperkontakt, deswegen ist eine ausreichende körperliche Hygiene obligatorisch (detto Kleidung). Finger- und Zehennägel sollten kurz geschnitten sein und etwaiger Schmuck sollte abgelegt werden, um die Verletzungsgefahr zu minimieren.

Parkplätze gibt es in der Hanuschstraße [KLICK]
Wichtig: Bitte 15 min vor dem regulären Trainingsbeginn im Dojo sein.

Die richtige Bekleidung fürs erste Training sieht so aus:
Lange Hose und T-Shirt (sauber), oder Judo-Gi wenn vorhanden. Badeschlapfen, Sandalen oder ähnliches für außerhalb der Mattenfläche (trainiert wird allerdings barfuß), Duschsachen.

Hier noch eine Liste mit allen Infos [KLICK]

training-first

Unser Dojo hat seinen Platz in der Turnhalle des Ausbildungszentrums (ABZ) des Neuromed Campus, Niedernharter Straße 20, 4020 Linz.

Parkmöglichkeiten befinden sich an der Hanuschstraße.

Wegbeschreibung:
Haupteingang Ausbildungszentrum, die Treppen runter gehen ins zweite Untergeschoß und links sind dann gleich die Garderoben (links die Männer, rechts die Damen).

Standort
GPS: 48.279725, 14.295876

Pascal Krieger zum Thema Dojo

„Für Budo-Trainierende ist das Dojo ein besonderer Ort. Nichts desto trotz sehen wir übertriebene Ideen in beide Richtungen: Das Dojo ist weder eine Kirche oder ein Tempel, aber, auf der anderen Seite, auch kein Spielplatz. Unser Verhalten im Dojo sollte sein, als würden wir jemandem einen Besuch abstatten. Wenn man jemanden besucht, nimmt man zum Beispiel Hut und Mantel ab und zollt Respekt beim Eintreten. Man setzt sich nicht einfach irgendwo hin und man geht nicht einfach, ohne auf Wiedersehen gesagt zu haben. Man versucht in Harmonie mit den Sitten und Gebräuchen des Hauses zu sein und achtet auf sein Verhalten.“

Pascal Krieger, Ten Jin Chi
Ukemi Fixierung Unterweisung Mitori Keiko Demonstration Ukemi

PETER HAMADER (4. DAN AIKIKAI)

Geboren 1971 in Wels, begann er 1997 mit seinem Aikidotraining beim Ryu Shin Kan Dojo in Linz. Seit 2009 ist er technischer Leiter des Enshinkai Aikido Dojo Linz.

Seine wichtigsten Lehrer waren und sind:

  • Nobuyoshi Tamura Shihan
  • René Van Droogenbroeck Sensei
  • Toshiro Suga Sensei

„Muga, Mushin –
ohne Ego, ohne bewusstes Denken“

Lehrer
Lehrer

MARTIN POBERER (4. DAN AIKIKAI)

Geboren 1968 in Linz, begann er 1992 mit seinem Aikidotraining bei der Aikido Union Linz. Im Jahre 1997 schloss er sich dem dazumal neu entstandenen Ryu Shin Kan Dojo an. Seit 2009 ist er Obmann des Enshinkai Aikido Dojo Linz.

Neben seiner Familie und dem Beruf als Techniker in der Voestalpine besucht er regelmäßig Lehrgänge im In- und Ausland, sein Lieblingslehrer ist vor allem Tiki Shewan.

„Jeder Mensch ist ein einzigartiges
Individuum. Das macht Aikido so
spannend.“



ENSHINKAI LEHRGÄNGE

Flamm, Hamader - Leibnitz, Mai 2018 [KLICK]

EXTERNE LEHRGÄNGE

Verbandslehrgang - Wels, Mai 2018 [KLICK]
Sommertraining Oberösterreich - Linz, Juni 2018 [KLICK]
Benedetti, Shewan - La Colle Sur Loup, August 2018 [KLICK]
Nikkyo

VEREINSKONTAKT

ASKÖ Enshinkai Aikido Dojo Linz
c/o Martin Poberer
Hohe Straße 63/14, 4040 Linz, Österreich
E-Mail dojo@enshinkai.at

VORSTANDSMITGLIEDER

Martin Poberer - Obmann
E-Mail martin.poberer@enshinkai.at

Schriftführer
Martin Poberer

Peter Hamader - Technischer Leiter
E-Mail peter.hamader@enshinkai.at

Technischer Leiter
Peter Hamader

Dietmar Grimmer - Schriftführer
E-Mail dietmar.grimmer@enshinkai.at

Obmann
Dietmar Grimmer

Peter Krimbacher - Kassier
E-Mail peter.krimbacher@enshinkai.at

Kassier
Peter Krimbacher